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Über 1.000 Software-Lizenz-Prüfungen in München

von Marco Peters. Lesezeit: weniger als eine Minute.

Ende Januar haben alleine in München über 1.000 Unternehmen Post von der BSA erhalten. Die BSA prüft im Auftrag vieler Hersteller (Microsoft, Adobe, etc.) ob eine Unterlizensierung besteht. Für diesen Prozess lohnt ein Lizenzmanagement, also eine zentrale Stelle in der ganz einfach ersichtlich ist auf welchen Rechnern welche Software installiert ist – außerdem – der Lizenz-Nachweis (Rechnungskopie, Lizenz-Zertifikat, o.ä.). So wird auch sofort erkannt ob eine Unter- oder auch Überlizensierung besteht. Es lohnt also mal genau hinzuschauen. Vorsicht auch bei Mitarbeitern die private/unlizensierte Software, Schriften oder Musik auf den Firmenrechner installieren. Hier ist nicht nur der Geschäftsführer sondern auch der IT-Verantwortliche und der Mitarbeiter haftbar.

Auszug Wikipedia: “In Deutschland kann im Falle eines Urheberrechtsverstoßes eines Unternehmens der zuständige Vertreter der Unternehmensleitung persönlich haftbar gemacht werden. Viele Unternehmen sind sich der wirtschaftlichen (offene und verdeckte finanzielle Verluste) und rechtlichen Risiken (Geld- und Freiheitsstrafen) aufgrund fehlender Lizenzen nicht bewusst.”